Vermutete Brandursache
Die Polizei geht in ihrem Bericht davon aus, dass die Brandursache drei in der Kapelle vergessene Kerzen waren. Die brennenden Kerzen schmückten einen provisorischen Tabernakel, der inmitten des Grabmonuments aufgebaut war. Es wird vermutet, dass das Löschen der Kerzen vergessen wurde. Die Flammen griffen dann auf das Mobiliar über und verursachten die Schäden.
Weitere wichtige Informationen
- Von den im Haus anwesenden 70 Teilnehmern an der Familienfreizeit kam niemand zu Schaden. Die Veranstaltung konnte nach Freigabe des Hauses durch Polizei und Feuerwehr weitergeführt und am Ostersonntag erfolgreich abgeschlossen werden.
- Die Brandmeldeanlage hat sofort Alarm ausgelöst, so dass zeitnah der Notruf abgesetzt wurde und die Feuerwehr den Brand schnell löschen konnte.
- Mehrere Brandschutztüren haben sich ordnungsgemäß automatisch geschlossen, dadurch wurden Schäden in weiteren Räumen verhindert.
Die nächsten Schritte
- Die Christkönigkapelle muss nach dem Brand umfassend saniert werden. Dazu gehört vor allem: Die vorhandenen Fenster, Böden und Trockenbauteile (Akustikdecke und künstliche Altarrückwand) müssen entfernt und neu gebaut werden. Die Kirchenbänke und anderes Inventar sind fast unbeschädigt, müssen aber von Rauchspuren gereinigt werden, um Geruch zu vermeiden. Die Tonanlage und die Beleuchtung müssen komplett erneuert werden. Daher wird die Kapelle voraussichtlich 9 bis 15 Monate nicht nutzbar sein.
- Alle Kelche, Monstranzen und Utensilien für das Weihrauchfass konnten gereinigt werden und sind unbeschädigt. Auch die Messgewänder können wieder gereinigt werden.
- Der Gang zwischen Kapelle und ApostelHaus ist ebenfalls sanierungsbedürftig, jedoch deutlich weniger stark betroffen.
- Die Cafeteria und der Vortragssaal im Erdgeschoss sind inzwischen freigegeben und können benutzt werden (Zugang über den Garten) – ebenso sind alle anderen Teile des Hauses ohne Einschränkungen nutzbar.
- Eine provisorische Kapelle wurde eingerichtet, so dass alle im ApostelHaus geplanten Veranstaltungen stattfinden können.
- Sofort nach dem Brand wurden von einer Spezialfirma Maßnahmen zur Schadensfeststellung, Reinigung von Ruß und Sanierung ergriffen.
- Momentan verschaffen wir uns gemeinsam mit Sachverständigen und der Versicherung einen Überblick über das gesamte Schadensausmaß und die sich daraus ergebenden notwendigen Schritte.
Dank und Bitte um Unterstützung
- Insbesondere dem Ortspfarrer Herrn Dekan Heribert Schauer von Neuötting für das großzügige Angebot, bis zur Wiederherstellung der Christkönigkapelle die Pfarrkirche von Alzgern für größere Messen nutzen zu dürfen.
- Viele Personen haben ehrenamtliche Hilfe bei den Aufräumarbeiten und der Wiederherstellung der Kapelle angeboten. Wir bitten um Verständnis, dass wir erst nach Ausschluss einer möglichen gesundheitlichen Gefährdung konkrete Projekte angehen können. Interessenten werden gebeten, sich bei P. Oswald Christ LC zu melden, der den Einsatz koordinieren wird (Schreiben Sie P. Oswald per E-Mail an!).
- Auch wenn wir hoffen, dass die Versicherung einen Großteil des Schadens übernehmen wird, sind wir für finanzielle Unterstützung dankbar.
- Im Kontext des Brandes haben sich auch verschiedene Gebetsinitiativen für das ApostelHaus gebildet, u.a. ist eine neue Online-Gebetsgruppe entstanden, die täglich um 18.00 Uhr über WhatsApp den Rosenkranz betet (Beitrittslink zur Gruppe).
„Uns alle hat der Brand in der Christkönigkapelle erschüttert und betrübt. Trotz der Freude darüber und des Dankes dafür, dass Personenschaden sowie noch größerer Sachschaden verhindert werden konnten, bleibt die gewaltige Aufgabe der Schadensbeseitigung sowie der Wiederherstellung. Das wollen wir gemeinsam angehen und bitten dazu um Vertrauen und Mitarbeit”, erklärt P. Joachim Richter LC, Leiter des ApostelHauses, der Ihnen auch für weitere Informationen gern zur Verfügung steht.
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Alle Presseanfragen richten Sie bitte an die Pressestelle der Legionäre Christi: Karl-Olaf Bergmann, Tel.: 0172-8449937, E-Mail: kobergmann@arcol.org.