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Wie Vergebung mich ins Leben zurück gebracht hat

Zeugnis über die heilende Kraft der Vergebung

Lesen

„Wie Vergebung mich ins Leben zurück gebracht hat"

ApostelHaus, 30. Januar 2025 (Teil 1) und 26.02.26 (Teil 2). In der Reihe „Glaubenstreff" gab Herbert Webersberger Zeugnis von seinen Erfahrungen im Glauben. Er ging insbesondere darauf ein, wie er schwere seelische Verletzungen aufarbeiten konnte. Dabei spielten in seinem Lebenvor allem die Entscheidung zur Vergebung sowie das Sakrament der Beichte die entscheidende Rolle.

Hier kannst du das spannenden Zeugnis von Herbert Webersberger nachhören.

Am 30. Januar 2025 sprach er über Teil 1 (aufgeteilt auf erste Hälfte und zweite Hälfte).

Am 26. Februar 2026 sprache er über Teil 2 (der Link wird später eingestellt).

Hier einige ausgewählte Zitate aus den Zeugnissen von Herbert Webersberger. Diese Zitate veranschaulichen sehr gut, dass Herr Webersberger nicht theoretisch über das Vergebung spricht, sondern aus der persönlichen Erfahrung.

"Vergebung istnicht einfach, aber ein Königsweg im Leben."
"Ich war so verletzt, konnte nicht vergeben. Aber dann habe ich eineErfahrung der unglaublichen Liebe Gottes machen können. Dann konnte ich micheines Tages entscheiden zu vergeben."

"Gott achtet unsere freie Entscheidung."

"Der schwerste Schritt war die Entscheidung zu vergeben. Der zweiteSchritt war allerdings auch nicht einfach: zum Sakrament der Beichte zugehen."

Herbert Webersberger stammt aus einem Bauernhof im Rottal. Mehrere Generationenlebten auf dem Hof. In der Großfamilie gab es viele Konflikte, manchmal"Krieg bis aufs Messer". Als Herbert zwei bis drei Jahre alt war, hater schon wahrgenommen, wie die Erwachsenen gestritten haben. Er litt sehrdarunter, mehr noch, dass anschließend bei Tisch eisiges Schweigen herrschte.Das verstand er überhaupt nicht. Der kleine Herbert überlegte, was das Problemsein könnte und bezog alles auf sich, er dachte er sei schuld daran.Schließlich war für ihn klar, dass es besser wäre, wenn es ihn nicht mehr gäbe.So hatte er schon als Kind Suizidgedanken.

Manchmal versteckte er sich irgendwo auf dem Grundstück und rief in seinemHerzen zu Gott um Hilfe. Aber lange Zeit sah er keinen Ausweg.

Die Wahl zum Feuerwehrkommandanten wirkte total überfordernd auf ihn. Inderselben Nacht schnitt er sich die Pulsadern auf, nahm Tabletten. Zugleichallerdings hoffte er darauf, dass die Barmherzigkeit Gottes ihn aufnehmenwürde. Da wuchs in ihm der Eindruck, dass Gott seine Hand schützend über ihnhielt und ihm zusprach: Ich will, dass du lebst.

Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert und überlebte. Allerdings begann nun seininnerer Kampf aufs Neue. Er fühlte, dass sein Herz und seine Seele immer nochzerrissen waren und, dass er Jesus brauchte.

Ein Psychotherapeut wollte ihm klarmachen, wie dumm er sei, dass er an seinemGlauben festhielt. Er hatte mit vielen negativen Gedanken zu kämpfen. Doch indieser für ihn schlimmen Zeit, fing er das Bibellesen an. Einmal las er:"Überwindet das Böse mit Gutem." Er verstand: Er musste allen allesvergeben. Er erkannte, dass Vergebung der einzige Weg in die Freiheit ist. Undso betete er: "Herr Jesus, hilf mir, dass ich vielleicht einmal vergebenmöchte."

Mit einer Pilgergruppe fuhr er nach Medjugorje. Dort fand er einen persönlichenZugang zur Mutter Gottes. Er wusste bis dahin noch gar nicht, wie man denRosenkranz überhaupt betete. Dennoch fühlte er sich sehr zum Gebet desRosenkranzes hingezogen. (In einer Nacht betete er - versteckt in seinemGebüsch - drei Rosenkränze.)

Er wusste, dass er alle zehn Gebote gebrochen hatte. In Medjugorje ging erschließlich nach Jahren endlich wieder zum Beichten. Die Beichte wurde für ihn"zum Lebensretter". Bis heute geht er monatlich, in den letztenJahren sogar alle zwei Wochen, zur Beichte. Denn er kämpft heute darum, seinHerz in jeder Hinsicht rein zu bewahren. 

 

(Herbert brachte einensehr anschaulichen und lustigen Vergleich mit dem Fensterputzen: Wenn man eslange Zeit nicht putzt, ist es so schmutzig, dass man einen kleinenFliegenschiss gar nicht mehr bemerkt. Erst nachdem man das Fenster gründlichgeputzt hat, dann fallen sogar kleinste Flecken von Fliegenschiss unangenehmauf.)

 

(Eines seiner schönstenBeichterlebnisse durfte er in Rom im Petersdom erleben: Zunächst umkreiste ermit etwas Abstand die Beichtstühle, um nach einem guten Beichtvater zu suchen.Schließlich beichtete bei einem Kardinal. Der begann seinen Zuspruch mir einenZitat der hl. Theresia von Lisieux und schenkte ihm noch ein Kärtchen mit einemGebet der hl. Schwester Faustina Kowalska. Herbert war so ergriffen: Wie konnteder Priester wissen, dass er zu diesen beiden Heiligen eine besonders tiefeBeziehung hatte? Schließlich geschah noch etwas Ungewöhnliches: Der Kardinalbedankte sich anschließend für diese Beichte des Herbert. Dieses Erlebnis inRom hat ihn total erfüllt.)

Als er an einem Seminar von P. Tomislav Ivancic teilnahm, wurde dort einJesuslied gesungen. Dieses Lied hat ihn tief berührt, und er konnte zum erstenMal seit 25 Jahren wieder weinen. Das war für ihn sehr erleichternd undbefreiend. Die Vorträge von P. Tomislav halfen ihm, weitere Schritte im Bereichder Vergebung zu gehen.

Mit der Zeit lernte er, nach einem Streit immer schneller zu vergeben. Ererkannte, wie wichtig es ist, noch zu Lebzeiten zu vergeben. Täglich betet erum die Kraft, vergeben zu können. Schließlich konnte er auch seinen Elternvergeben. Mit seinem Vater konnte er sich sogar kurz vor dessen Tod nochversöhnen.

 

Einmal wurde sein Autovon einem Unbekannten schwer beschädigt. Er rang darum, dem unbekannten Tätervergeben zu können. Wieder kam ihm der Satz in den Sinn: "Überwindet dasBöse mit Gutem". Er betete darüber und konnte in der Messe sogar für denTäter beten. Zwei Wochen später erlebte er das Wunder, dass sich der Täter beider Polizei meldete, ein 16jähriges Mädchen. Herbert vergab ihr und hegtekeinen Groll mehr gegen sie.

 

"Die Vergebung hatmich ins Leben zurückgebracht."
"Gott meint es ja so gut mit uns."
"Meine Sehnsucht ist, dass alle in den Himmel kommen, auch alle die michverletzt haben."


(Einmal arbeitete er in einer Fleischfabrik. Als er eine Angestellteverteidigte, weil sie ungerecht behandelt worden war, wurde er sofort zu sehrunangenehmen Aufgabe 'strafversetzt'. Er tat diese Arbeit demütig und gehorsamund bemühte sich dabei, sich den leidenden Jesus vor Augen zu stellen, wie erihn in den Schriften der hl. Katharina Emmerich betrachtet hatte.)


Schließlich gab er den Zuhörern eine Hausaufgabe mit auf den Weg:
"Stell dir vor, du bist im Himmel. Wärest du offen dafür, gemeinsam mit Menschen,mit denen du auf Erden große Schwierigkeiten hattest, die Ewigkeit im Himmel zuverbringen?
Wenn du das jetzt noch nicht kannst, dann hast du noch Arbeit vor dir. Man kannes nur schaffen mit Jesus. Es geht auch nur, wenn du eine Entscheidungtriffst."

"Wenn du an deiner Schwäche gearbeitet und gelitten hast, dann wirst duheil."

"Ich danke Gott für jede Sekunde meines Lebens."
"Alle meine Leiden opfere ich auf, d.h. ich schenke sie Jesus. Jesus, tudamit was du willst. Dann bekommen die Leiden einen Sinn."

Herbert brachte ein anschauliches Bild für den Ablass:
Sinngemäß sagte er: 'Du willst einen Nagel mit einem Hammer einschlagen. Aberdu haust daneben, auf deinen Daumen. Tut echt weh. Nach einigen Stunden kannstdu sagen: 'Jesus nimm du diesen Schmerz, tu damit irgendwo etwas Gutes.' - Dannschmerzt es zwar trotzdem drei Tage lang, aber der Schmerz bekommt einenSinn."

"Betet für die, die euch verfolgen". "Überwindet das Böse mitGutem."

(Einmal bekam er Nachbarn, die ihm viele gravierende Hindernisse in den Weglegten und ihm das Leben schwer machten. Dennoch wollte er sich nicht überredenlassen, sie anzuzeigen. Er war überzeugt, dass das eher zum "Untergangführen" würde.

Das Verhalten der Nachbarn brachte ihn immer wieder zur Weißglut. Da betete erviel. Und er bezeichnete diese Familie als "meine liebe Familie", dieGott in seine Nähe gebracht hat, damit er etwas lernt, was er noch nichtgelernt hat.

Eines Tages zog die Familie aus. Herbert lobte und pries Gott.)

"Der Weg der Vergebung ist oft knallhart, aber es ist der Königsweg. Wennwir einmal in der Ewigkeit sind, werden wir all die Leiden dieses Lebensschnell vergessen haben. Wenn du Jesus, für meine Sünden so schwer bezahlthast, dann will ich mich nicht verschließen."

"Lasst euch die innere Freude am Herrn niemals nehmen. Man kann sie habeninmitten großer Leiden."

"Ich hab jahrelang um einen heiligen Humor gebetet." Und er hat ihnbekommen. Das konnten die begeisterten Zuhörer mehrfach bezeugen.

"Allen alles vergeben." Das ist die Maxime von Herbert Webersberger.Die Zuhörer konnten sich anhand der vielen Beispiele davon überzeugen, dass ertatsächlich so lebt und dass dieser Weg zutiefst christlich, anziehend undschön ist. 

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