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UNITED23 - Zeugen der frohen Botschaft

UNITED23 - ein Apostolatübergreifendes Wochenende.

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Übersicht

  • Worum gings? Das UNITED Wochenende
  • Eine wachsende Glaubensgemeinschaft
  • Einladung zum gelebten Zeugnis
  • Bezeugen, was ich persönlich erlebt habe
  • Gemeinschaft mit Jesus und untereinander
  • Ein guter Boden für den Samen Gottes sein
  • "Unglaublich berührend" - Eindrücke der Teilnehmer

Die über 300 Teilnehmer, mit einem Durchschnittalter von 15 Jahren, kamen am 14. Juli mit ihren Betreuern von den „LookingGood“- und „GetStrong“-Teams aus Nordrhein-Westfalen, Frankfurt, Franken, Allgäu, München, Südostbayern und Österreich (hier finden Sie die Übersicht) auf dem weitläufigen Gelände des ApostelHauses des Regnum Christi in Alzgern zusammen.

Während sich die Teams unter dem Schuljahr regional im Zweimonatsrhythmus treffen, bildet das UNITED-Wochenende den gemeinsamen Abschluss und ermöglicht das gegenseitige Kennenlernen sowie den Austausch der jungen Menschen. Dafür nahmen viele eine lange Anreise bei drückender Sommerhitze in meist überfüllten und verspäteten Zügen auf sich.

Sechs Seelsorger begleiteten die Jugendlichen das gesamte Wochenende: P. Martin Baranowski LC, P. Orivaldo Christ LC, P Alejandro Espejo LC, P. Michael Hemm LC, P. Leonhard Maier LC und P. Joachim Richter LC, der Leiter des ApostelHauses Alzgern.

Eine wachsende Glaubensgemeinschaft

Bereits zum dritten Mal findet das United Treffen im ApostelHaus Alzgern statt. Wir freuen uns über einen Zuwachs von 20 Prozent an Teilnehmern“, berichtet Rupert Zeltsperger, der das Organisationsteam leitete. Neben den Teamleitern engagieren sich auch über 20 Erwachsene (Eltern, Mitglieder und Freunde des Regnum Christi aus der Region), um mit Transferfahrten, Verpflegung, Reinigung, Sanitätsdienst, Auf- und Abbau sowie Anmeldung und Abrechnung den reibungslosen Ablauf des Treffens zu gewährleisten.

Einladung zum gelebten Zeugnis

Thematisch stand das Wochenende unter dem Leitwort der Aufforderung des auferstandenen Christus an seine Jünger bei der Himmelfahrt: „Ihr werdet meine Zeugen sein“ (Apg 1,8). Dabei ist es kein Geheimnis, dass es gerade für junge Menschen oft eine große Herausforderung ist, den christlichen Glauben persönlich zu leben und dann auch noch vor Klassenkameraden und Freunden zu bekennen.

Die Wichtigkeit des Zeugnisses formulierte der hl. Papst Paul VI. im Apostolischen Schreiben „Evangelii Nuntiandi“ so: „Für die Kirche ist das Zeugnis eines echt christlichen Lebens mit seiner Hingabe an Gott in einer Gemeinschaft, die durch nichts zerstört werden darf, und gleichzeitig mit einer Hingabe an den Nächsten in grenzenloser Einsatzbereitschaft der erste Weg der Evangelisierung, Der heutige Mensch […] hört lieber auf Zeugen als auf Gelehrte, und wenn er auf Gelehrte hört, dann deshalb, weil sie Zeugen sind. […] Die Evangelisierung der Welt geschieht also vor allem durch das Verhalten, durch das Leben der Kirche, das heißt durch das gelebte Zeugnis der Treue zu Jesus, dem Herrn, durch das gelebte Zeugnis der Armut und inneren Loslösung und der Freiheit gegenüber den Mächten dieser Welt, kurz, der Heiligkeit“ (Nr. 41).

Bezeugen, was ich persönlich erlebt habe

„Die Begegnung mit Jesus ist lebensverändernd, wir können nicht gleichgültig darauf reagieren“, begrüßte P. Alejandro Espejo LC alle in der Eröffnungsmesse am Freitagabend. „Doch bevor ich jemand bezeugen kann, ist es wichtig, diese Person wirklich gut zu kennen. Und genau dafür sind wir hier“, folgerte er und lud die Jugendlichen ein, sich in diesen drei Tagen auf die Begegnung mit dem Herrn einzulassen und sich für ihn zu öffnen (seine Predigt finden Sie hier online zum Nachhören).

Der junge selbstständige Unternehmer Rudjer Mardjonovic stellte den Teilnehmern biblische Beispiele für das Zeugnis aus der Apostelgeschichte vor. Veronika Huber und das Geschwisterpaar Eva und Anna Henninger erklärten am Beispiel des Blindgeborenen (vgl. Joh 10) das Wesen des christlichen Zeugnisses, Peter Naumann und Marius Henninger benannten am Samstagnachmittag Eigenschaften für ein gutes Zeugnis und gaben konkrete Tipps zum Zeugnisgeben.

In der Samstagsmesse stellte P. Martin Baranowski LC Jesus als Beispiel und Modell des Zeugen vor (hier die Predigt zum Nachhören). Eine inhaltliche Vertiefung boten außerdem noch neunzehn Workshops dar, bei welchen die Teilnehmer persönliche Lebenszeugnisse hören, einzelne Themen vertiefen oder auch Taschen bemalen, Sketche einüben oder einem Backkurs belegen konnten.  

Gemeinschaft mit Jesus und untereinander

Nach den inhaltlichen Impulsen gab es am Samstagnachmittag Zeit für Begegnung, Austausch und gemeinsame Unternehmungen: Chilliges Zusammensitzen, hitzige Fußballspiele und Sportwettbewerbe, eine erfrischenden Wasserschlacht im Garten oder ein Sprung ins kühle Nass eines nahe gelegenen Badesees standen zur Auswahl.

Am Abend versammelten sich alle zur eucharistischen Anbetung unter der Leitung von P. Leonhard Maier LC, dabei gab es auch die Möglichkeit zum Empfang des Sakramentes der Versöhnung – wegen der starken Nachfrage waren sechs Priester stundenlang im Einsatz – des gemeinsamen Gebetes und des Segens sowie einer persönlichen Lebensübergabe, bevor der Tag mit dem gemeinsamen Nachtgebet am Lagerfeuer ausklang.

Ein guter Boden für den Samen Gottes sein

Am Sonntagmorgen motivierte ECYD-Leiter Martin Schaumberger aus Österreich die Teilnehmer, konkret in ihrem Umfeld Zeugen zu werden. Zeitgleich teilte Familienvater Hubert Zeltsperger mit den anwesenden Eltern seine Erfahrungen in der Glaubensweitergabe an junge Menschen.

Anschließend nahmen alle an der Sonntagsmesse im Freien teil. „Vertraut darauf, dass die guten Früchte in eurem Herzen wachsen werden“, ermutigte P. Michael Hemm LC in seiner Predigt zum Gleichnis vom Sämann und betonte aber auch, dass es wichtig sei, sich nicht entmutigen zu lassen, wenn die Früchte nicht sofort sichtbar werden.

Dankbar waren alle für das Wetter, denn der mit 80 % angesagte Regen am Sonntagvormittag blieb aus, der bewölkte Himmel schützte vor der Sonnenhitze und das Gewitter verschob sich auf den Nachmittag, als die Teilnehmer schon wieder auf dem Heimweg waren.

„Unglaublich berührend“ – Eindrücke der Teilnehmer

Ich hab es gut gefunden, dass auch die Teamleiter viele persönliche Geschichten und Zeugnisse erzählt haben.“ (Samuel, 13)

Mir hat vor allem die Gemeinschaft sehr gut gefallen, man kann hier gemeinsam beten, ohne dass es komisch ist.“ (Marlies, 12)

Ich hab‘ vor allem die Gebetszeiten wie die Messe, Anbetung aber auch das Morgengebet sehr schön gefunden.“ (Carl, 12)

Mir hat die Anbetung und vor allem auch die Lebensübergabe eigentlich am besten gefallen. Es war für mich unglaublich berührend.“ (Kilian 15)

„Ich bin in meinem Umfeld in der Klasse die Einzige, die gläubig ist. Ich will jetzt versuchen, in meiner Schule auch immer mehr Zeugnis zu geben, damit meine Freunde auch in die Kirche mitkommen." (Fernanda 15)

Vielen Dank für das Wochenende, es war wirklich sehr beeindruckend und unvergesslich! Ich wünschte ich hätte sowas als Kind auch gehabt. (Teamleiterin Veronika, 22)

Meine beiden Jungs waren sehr begeistert vom United. S. war ganz traurig, dass es nicht länger ging. Vielen Dank für Ihre ganze Mühe und Organisation! Das sind so gute Samen, die Sie säen!“ (Rückmeldung einer Mutter)

Wirklich ein tolles Programm, das die Priester der Legionäre Christi für die Kinder auf die Beine stellen. Unser Mittlerer nahm gerne die 7 Stunden Zugfahrt dafür auf sich.“ (Posting einer Mutter auf Facebook)

Das United ist für mich (wie für alle Mitarbeiter) immer sehr anstrengend. Und dann zu hören, dass durch unser Bemühen und die Gnade des Herrn die Teilnehmer näher zu Jesus finden, ist einfach toll. (Tobias, Mitarbeiter)

„Unsere Kinder waren beide so erfüllt, froh und dankbar für dieses außergewöhnliche Wochenende! Wir als Eltern sind unendlich dankbar und spüren,

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